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Was bringen Peptide für die Haut?

Veröffentlicht 19. September 20266 Min. LesezeitVon Marco Mori

Kurz: Peptide sind die Nebenrolle, nicht die Hauptrolle. Sie machen die Haut glatter und weicher im Griff, vertragen sich mit praktisch allem und lassen sich morgens wie abends benutzen. Sichtbar wird das üblicherweise nach 8 bis 12 Wochen.

Wenn genau ein Aktivstoff deine Routine tragen soll, ist Vitamin A oder Vitamin C die bessere Wahl. Peptide sind das, was daneben steht und nichts kaputt macht.

Was sind Peptide überhaupt?

Peptide sind kurze Eiweissbausteine. In der Kosmetik stehen sie auf der Liste unter Namen wie Palmitoyl Pentapeptide-4, Matrixyl 3000, Palmitoyl Tripeptide-1 oder GHK-Cu. Typisch sind Seren und Augenpflege, oft auch Cremes, in denen sie einfach mitlaufen.

Was sie ausmacht, ist nicht Kraft, sondern Verträglichkeit: kein Kribbeln, keine Tageszeit-Regel, keine Sonderpausen. Deshalb tauchen sie in fast jeder Formel auf, die sich als sanft versteht.

Wofür eignen sich Peptide?

Peptide oder Retinol, was zuerst?

was welcher Schritt in der Routine tut
PeptideRetinol
RolleBegleitungträgt die Routine
Tageszeitmorgens oder abendsnur abends
Eingewöhnungkeinezwei bis sechs Wochen
Sichtbar nach8 bis 12 Wochen6 bis 16 Wochen je nach Thema
Kombinationmit fast allemviele Paare gesperrt

Wer beides hat, benutzt beides. Peptide sind kein Ersatz für Vitamin A, und Vitamin A macht Peptide nicht überflüssig.

Der eine Sonderfall: Kupferpeptid

Kupferpeptide (GHK-Cu, an der blaugrünen Farbe erkennbar) sind die Ausnahme von der Regel, dass Peptide mit allem können. Sie kommen ungern direkt nach starken Säuren oder purem Vitamin C. Praktisch: an verschiedene Tageszeiten legen, fertig. Für alle anderen Peptide gibt es diese Auflage nicht.

Wie ehrlich ist das Versprechen?

Hier ist Baselit bewusst zurückhaltend. Peptide gehören zu den Stoffen, bei denen die Erwartung gerne grösser ist als das, was am Ende im Spiegel steht. Sie sind angenehm, verträglich und ein guter Zusatz. Sie sind nicht der Grund, warum sich eine Routine in drei Monaten sichtbar verändert.

Wie geht Baselit damit um?

In der App sind Peptide ein unterstützender Schritt, nie der Hauptplatz einer Routine. Sie kommen morgens oder abends, ohne Sperrungen, und sie verdrängen keinen Wirkstoff, der mehr trägt. Steht bei dir ein Peptid-Serum im Regal, ordnet der Produkt-Check es an der Stelle ein, an der es weder etwas blockiert noch selbst blockiert wird.

Peptide für konkrete Themen

peptide für feine Linien
glatteres Aussehen der Oberfläche, über 8 bis 12 Wochen
kupferpeptid anwenden
nicht direkt nach Säuren oder purem Vitamin C
peptide bei empfindlicher Haut
einer der verträglichsten Schritte überhaupt
peptide und Retinol
geht zusammen, Peptide bleiben die Nebenrolle

Häufige Fragen

Was bringen Peptide für die Haut?
Kosmetisch gesagt ein glatteres, weicheres Hautgefühl. Peptide sind der verträglichste Schritt im Regal und eignen sich als ruhige Begleitung neben einem stärkeren Aktivstoff, nicht als dessen Ersatz.
Lohnen sich Peptide überhaupt?
Als Begleitung ja, als Hauptdarsteller eher nicht. Wer genau ein Produkt kaufen will, das die Routine trägt, kommt mit Vitamin A oder Vitamin C weiter.
Kann man Peptide mit anderen Aktivstoffen kombinieren?
Ja, fast immer. Die einzige Ausnahme sind Kupferpeptide (GHK-Cu), die man besser nicht direkt neben starke Säuren oder pures Vitamin C legt.
Wann sieht man bei Peptiden etwas?
Ein glatteres Aussehen zeigt sich üblicherweise nach 8 bis 12 Wochen regelmässiger Anwendung. Schnell ist an Peptiden nichts, dafür auch nichts unangenehm.
Sind Peptide für empfindliche Haut geeignet?
Ja. Sie gehören zu den sanftesten Schritten überhaupt und sind oft der erste Aktivstoff, der bei schnell reagierender Haut problemlos bleibt.
Morgens oder abends?
Beides. Peptide haben keine Tageszeit-Regel und machen die Haut nicht empfindlicher gegenüber Sonne. Viele legen sie morgens unter die Creme und abends neben den Rest.
Peptide oder Retinol, was ist besser?
Sie machen Unterschiedliches. Retinol trägt eine Routine und braucht Eingewöhnung, Peptide begleiten und brauchen keine. Wer beides verträgt, benutzt beides.
Woran erkennt man Peptide auf der Verpackung?
An Namen mit "Peptide" darin, zum Beispiel Palmitoyl Pentapeptide-4 oder Palmitoyl Tripeptide-1, oder an Markennamen wie Matrixyl 3000. Kupferpeptide stehen als GHK-Cu.

Baselit ist eine kosmetische App für die Hautanalyse, keine medizinische Beratung. Dieser Text beschreibt, wie Pflege das Aussehen und das Gefühl der Haut verändert. Er ersetzt keinen Arztbesuch und keine hautärztliche Einschätzung.

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Baselit liest aus einem Selfie fünf Bereiche des sichtbaren Hautbildes und baut daraus eine Routine mit festen Morgen- und Abendplätzen. Auf jedem Schritt steht, warum er dort steht.

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