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[ Erklärstück · Hautbild-Score ]

Wie Hautscores funktionieren, und was sie nicht können

Veröffentlicht 26. Juli 20269 Min. LesezeitVom Baselit-Team

Kurzfassung: Ein Hautbild-Score von 0 bis 100 ist eine kosmetische Momentaufnahme davon, wie deine Haut auf einem einzelnen Foto aussieht, eingeordnet auf der Skala, die sich die jeweilige App selbst gegeben hat. Hinter diesen Zahlen steht kein gemeinsamer Standard, deshalb bekommt dieselbe Person in jeder App eine andere Zahl und deshalb ist der Vergleich zwischen Apps sinnlos. Brauchbar wird ein Score erst durch eine Eigenschaft: Wiederholbarkeit. Ergibt dasselbe Foto dieselbe Zahl, sodass eine Veränderung über Wochen dein Hautbild ist und nicht dein Badezimmerlicht? Das kannst du bei jeder App in zwei Minuten selbst prüfen, die Anleitung steht weiter unten.

Wir bauen selbst eine App mit so einem Score, lies das hier also als sachkundig und befangen zugleich. Was folgt, ist der Teil, den wir einer Freundin erklären würden, bevor sie für irgendeinen Scanner bezahlt, unseren eingeschlossen.

Was zeigt ein Hautbild-Score von 0 bis 100 eigentlich?

Er zeigt, wie deine Haut auf einem einzelnen Foto aussieht, eingeordnet auf der Skala der jeweiligen App. Konkret schaut ein Modell auf das sichtbare Erscheinungsbild der Oberfläche: wie gleichmäßig der Teint wirkt, wie deutlich die Textur zu sehen ist, wie viel Glanz oder Mattheit da ist, wie klar die Oberfläche aussieht. Daraus wird eine Zahl. Diese Zahl ist keine physikalische Einheit. Niemand hat sich darauf geeinigt, was eine 70 bedeutet, so wie man sich einmal darauf geeinigt hat, was ein Gramm ist. Sie schaut nicht unter die Oberfläche, sie sagt nichts über deine Gesundheit und sie ist keine Diagnose.

Das klingt nach Abriss, ist aber keiner. Ein Maßband um die Taille ist auch keine Gesundheitsmessung und trotzdem das Nützlichste, was du tun kannst, um eine Veränderung über Monate zu verfolgen, gerade weil es wiederholbar ist und du weißt, was es nicht aussagt. Ein Hautbild-Score funktioniert genauso. Sein Wert liegt komplett im Vergleich, nicht in der einzelnen Zahl.

Warum bekomme ich in jeder App eine andere Zahl?

Weil hinter diesen Zahlen kein gemeinsamer Standard steht. Jede App legt ihre eigenen Bereiche, ihre eigenen Ankerpunkte und ihre eigene Vorstellung davon fest, wie eine 70 aussieht. Die Skalen lassen sich nicht ineinander umrechnen, genauso wenig wie die fünf Sterne des einen Restaurantportals in die des anderen. Eine 62 in der einen und eine 81 in der anderen App können beide in sich stimmig sein und trotzdem überhaupt nicht zusammenpassen. Das ist die häufigste Verwirrung in dieser Kategorie und kein Zeichen dafür, dass eine der beiden Apps kaputt ist.

Die praktische Regel daraus: Vergleiche deinen Score nie zwischen Apps, und sei misstrauisch, wenn eine App dich genau dazu einlädt. Vergleiche innerhalb einer App über mehrere Wochen, bei möglichst gleicher Aufnahme. Nur dieser Vergleich trägt Information.

Warum hat sich mein Score verändert, obwohl meine Haut gleich geblieben ist?

Fast immer hat sich das Foto verändert und nicht die Haut. Der größte Teil der gefühlten Sprunghaftigkeit bei Haut-Scannern kommt aus unterschiedlichen Fotos und nicht aus dem Modell: anderes Licht, anderer Abstand, anderer Winkel, andere Tageszeit. Warmes Badezimmerlicht verschiebt den Farbstich ins Rötliche und kann als Ungleichmäßigkeit gelesen werden. Seitliches Licht erzeugt Textur aus Schatten. Ein näher gehaltenes Handy verändert, wie groß jede Pore in Pixeln erscheint. Eine App, die das nicht angleicht, liest den Raum, als wäre er dein Gesicht.

Deshalb sind die Aufnahmebedingungen wichtiger als die Wahl des Modells. Ein Scanner, der jedes Foto durchwinkt und einfach zurückgibt, was herauskommt, produziert eine Zahl, die springt. Und dieses Springen sieht dann so aus, als würde deine Haut verrücktspielen, obwohl es an deiner Lampe liegt.

Was kann eine App dagegen tun?

Ungefähr vier Dinge, und es lohnt sich zu wissen, welche davon ein Scanner tatsächlich macht, bevor du seinen Zahlen vertraust. Das ist der Weg, den Baselit geht, schlicht beschrieben statt als Funktionsliste.

01
Das schlechte Foto gar nicht erst zulassen

Abstand, Winkel, Helligkeit, Gleichmäßigkeit des Lichts und Schärfe werden geprüft, bevor der Auslöser freigegeben wird. Ein zu dunkles oder einseitig beleuchtetes Foto lässt sich hinterher nicht retten, weil in ausgebrannten Lichtern und abgesoffenen Schatten schlicht keine Information mehr steckt. Fünf Sekunden länger ausrichten ist besser als ein Wert, der nie brauchbar war.

02
Angleichen, was durchkommt

Drehen, bis die Augenlinie waagerecht liegt. Auf einen festen Augenabstand skalieren, damit das Gesicht immer dieselbe Pixelfläche einnimmt. Den Farbstich von warmem oder kaltem Licht ausgleichen, die Helligkeit vereinheitlichen und Haare, Augen, Lippen und Hintergrund ausblenden, damit wirklich nur Haut bewertet wird. Dieser Schritt macht aus zwei Fotos aus zwei Räumen zwei vergleichbare Eingaben.

03
Gleicher Eingang, gleicher Ausgang

Das angeglichene Bild bekommt einen Fingerabdruck, und das Ergebnis wird dazu gespeichert. Dasselbe Foto ergibt dadurch bauartbedingt immer dieselbe Zahl, nicht zufällig, sondern konstruktiv. Damit ist der peinlichste Fehler der Kategorie erledigt: dasselbe Bild, einmal 64 und einmal 71.

04
Bei fast gleichen Fotos die Schwankung glätten

Ein Foto, das dreißig Sekunden später entsteht, ist nicht mehr identisch, der Fingerabdruck hilft also nicht. Mehrfach auswerten und den Mittelwert der Mitte nehmen fängt einzelne Ausreißer ab. Es verringert die Schwankung. Ganz weg ist sie damit nicht, und wer das behauptet, verkauft dir etwas.

Wie prüfe ich selbst, ob eine App wiederholbar ist?

Hier ist ein Zwei-Minuten-Test, der bei jeder App funktioniert, auch bei unserer. Mach zwei Scans im Abstand von fünf Minuten, am selben Ort, im selben Licht, im selben Abstand, ohne dein Gesicht zwischendurch zu waschen oder anzufassen. Deine Haut kann sich in fünf Minuten nicht nennenswert verändern. Der Abstand zwischen den beiden Zahlen ist also nicht deine Haut. Er ist das Rauschen der App.

Diesen Wert benutzt du danach als Lesebrille. Liegen zwei Scans fünf Minuten auseinander um acht Punkte auseinander, dann sagt dir eine wöchentliche Veränderung von sechs Punkten gar nichts, und jede Fortschritts-Meldung unterhalb dieser Schwelle ist in dieser App Dekoration. Landen die beiden Werte innerhalb von ein bis zwei Punkten, kannst du auch kleineren Bewegungen trauen. Mach den Test, bevor du irgendein Abo abschließt, und mach ihn auch bei uns.

Was Baselit in diesem Test tut: Dasselbe Foto ergibt immer dieselbe Zahl, weil das Ergebnis am Fingerabdruck des Bildes hängt. Zwei verschiedene Fotos im Minutenabstand unterscheiden sich weiterhin leicht, weil in jedem Bildmodell auch nach dem Angleichen eine Restschwankung bleibt. Wir behaupten keine klinische Reproduzierbarkeit und würden einer App, die das behauptet, auch nicht glauben. Wir behaupten: Die Zahl bewegt sich, wenn sich dein Hautbild bewegt, und nicht, wenn sich dein Licht ändert.

Warum überhaupt fünf Bereiche statt einer Zahl?

Weil eine einzelne Zahl dir nicht sagen kann, was du ändern sollst. Wenn dein Gesamtwert von 68 auf 71 geht, weißt du, dass irgendetwas besser geworden ist. Das ist angenehm und nutzlos. Wenn du siehst, dass die Textur um vier Punkte gestiegen ist, während die Ebenmäßigkeit gleich blieb, weißt du, welcher Teil deiner Routine seinen Platz verdient. Baselit zeigt fünf getrennte Bereiche, und die Routine baut auf den Bereichen mit dem meisten Pflege-Spielraum auf, nicht auf der Gesamtzahl.

Die fünf Bereiche, die Baselit aus einem Selfie zeigt
BereichWas er beschreibtWie ehrlich die Kamera dabei sein kann
KlarheitWie klar die Oberfläche wirkt, samt sichtbarer Unreinheiten und verstopft wirkender PartienGut. Das ist sichtbares Erscheinungsbild, also genau das, was eine Kamera sieht
EbenmäßigkeitWie einheitlich der Teint wirkt, samt dunkler wirkender Stellen und geröteter wirkender PartienGut, mit einem Vorbehalt: Farbe hängt stark am Weißabgleich, deshalb zählt hier der Lichtausgleich am meisten
TexturWie deutlich die Unebenheit der Oberfläche zu sehen ist, samt Poren und RauheitGut, aber empfindlich für Winkel und Schärfe. Seitliches Licht erfindet Textur, die nicht da ist
FeuchtigkeitWie trocken oder wie komfortabel die Oberfläche aussiehtDer schwächste der fünf. Das ist ein Eindruck aus sichtbaren Hinweisen, keine Geräteaufnahme. Siehe unten
AusstrahlungWie strahlend oder matt die Oberfläche wirktMittel. Eng ans Licht gekoppelt, profitiert also am stärksten von gleichen Aufnahmebedingungen

Kann eine Handykamera Feuchtigkeit erfassen?

Nicht so, wie es ein Gerät in der Kosmetikkabine tut, und das ist der ehrliche Schwachpunkt jedes Selfie-Scanners auf dem Markt. Ein solches Gerät nimmt elektrische Eigenschaften der obersten Hautschicht auf. Eine Handykamera nimmt Rot-, Grün- und Blauwerte in einem Foto auf. Was ein Selfie wirklich zeigen kann, ist der sichtbare Eindruck von Trockenheit: Mattheit, Schüppchen, wie das Licht auf der Oberfläche sitzt. Das ist ein echter Anhaltspunkt und für den Verlauf bei gleicher Methode brauchbar. Eine Feuchtigkeitsmessung ist es nicht, und eine App, die das anders darstellt, hat sich ausgerechnet die Behauptung ausgesucht, die die ganze Kategorie unseriös aussehen lässt.

Ab wann bedeutet eine Veränderung überhaupt etwas?

Später, als die meisten Apps zugeben. Jedes Bewertungssystem hat ein Rauschniveau, und Bewegungen darunter sind von einer reinen Schwankung nicht zu unterscheiden. Baselit wertet Veränderungen von etwa drei Punkten oder weniger als Rauschen statt als Fortschritt und sagt das auch, statt Konfetti darüber zu werfen. Zwei Gewohnheiten sind mehr wert als das Starren auf eine einzelne Differenz: Schau auf die Richtung über drei oder mehr Scans statt auf den Abstand zwischen zweien, und schau darauf, welcher Bereich sich bewegt hat statt auf die Gesamtzahl.

Dazu gehört eine Entwurfsentscheidung, die Nutzerinnen auffällt und die deshalb erklärt gehört: In Baselit schreibt ein einzelner Ausschlag nie die Routine um. Eine Veränderung in einem Bereich muss über drei getrennte Scans an drei verschiedenen Tagen halten, bevor sich die Empfehlung ändert. Haut schwankt von Tag zu Tag, und eine Routine, die sich nach jeder schlecht geschlafenen Nacht neu sortiert, ist schlimmer als nutzlos.

Wie lange dauert es, bis eine neue Routine im Score sichtbar wird?

Das hängt komplett davon ab, welchen Bereich du beobachtest, und genau hier hören die meisten zu früh auf. Grobe, ehrliche Zeiträume für eine sichtbare kosmetische Veränderung:

Wer in Woche zwei über eine Routine urteilt, sagt vor allem etwas über die eigene Geduld aus. Das ist übrigens auch die ehrliche Antwort darauf, warum so ein Scanner überhaupt sinnvoll ist: Ohne eine wiederholbare Zahl fühlen sich zwölf Wochen Routine an, als wäre nichts passiert, ganz gleich ob etwas passiert ist oder nicht.

Was ein Hautbild-Score nicht ist

Einmal klar gesagt, denn diese Kategorie hat sich ihr Misstrauen verdient. Ein Hautbild-Score ist keine Diagnose und trifft keine Aussage über Erkrankungen. Er ist kein Gesundheitswert. Er ist nicht zwischen Apps vergleichbar und auch nicht zwischen dir und anderen; jede Ranglisten-Anmutung ist Unterhaltung. Er schaut nicht unter die Oberfläche. Und ein guter Wert ist nie ein Grund, eine Stelle zu ignorieren, die sich verändert, juckt, blutet oder größer wird. Das gehört zur Ärztin oder zum Arzt und nicht vor eine Handykamera.

Was er ist: ein gleichbleibender, wiederholbarer Weg, eine langsame kosmetische Veränderung sichtbar zu machen, solange sie im Spiegel noch nicht auffällt. Das ist ein schmales Versprechen, und es ist das einzige, für das sich Geld auszugeben lohnt.

Häufige Fragen

Was zeigt ein Hautbild-Score von 0 bis 100 eigentlich?
Er zeigt, wie deine Haut auf einem einzelnen Foto aussieht, eingeordnet auf der Skala, die sich die jeweilige App selbst gegeben hat. Es ist eine kosmetische Momentaufnahme des sichtbaren Hautbilds: wie gleichmäßig der Teint wirkt, wie deutlich die Textur zu sehen ist, wie viel Glanz oder Mattheit da ist. Der Wert ist keine physikalische Einheit, er schaut nicht unter die Oberfläche und er sagt nichts über deine Gesundheit. Zwei Apps können beide in sich stimmig sein und trotzdem zwanzig Punkte auseinanderliegen, weil jede ihre eigene Skala erfunden hat.
Warum bekomme ich in jeder Haut-App eine andere Zahl?
Weil hinter diesen Zahlen kein gemeinsamer Standard steht. Jede App legt ihre eigenen Bereiche, ihre eigenen Ankerpunkte und ihre eigene Vorstellung davon fest, wie eine 70 aussieht. Die Skalen lassen sich nicht ineinander umrechnen, genauso wenig wie die fünf Sterne des einen Restaurantportals in die des anderen. Der Vergleich zwischen Apps sagt dir nichts. Aussagekräftig ist nur der Vergleich innerhalb einer App über mehrere Wochen, bei möglichst gleichen Aufnahmebedingungen.
Warum hat sich mein Score verändert, obwohl meine Haut gleich geblieben ist?
Fast immer hat sich das Foto verändert und nicht die Haut. Der größte Teil der gefühlten Sprunghaftigkeit bei Haut-Scannern kommt aus unterschiedlichen Fotos und nicht aus dem Modell: anderes Licht, anderer Abstand, anderer Winkel, andere Tageszeit. Warmes Badezimmerlicht verschiebt den Farbstich, seitliches Licht erzeugt Textur aus Schatten, und ein näher gehaltenes Handy verändert, wie groß jede Pore in Pixeln erscheint. Eine App, die das nicht angleicht, liest den Raum, als wäre er dein Gesicht.
Wie prüfe ich, ob der Score einer App wiederholbar ist?
Mach zwei Scans im Abstand von fünf Minuten, am selben Ort, im selben Licht, im selben Abstand, ohne dein Gesicht zwischendurch anzufassen. Deine Haut kann sich in fünf Minuten nicht nennenswert verändern. Jeder Unterschied zwischen den beiden Zahlen ist also das Rauschen der App. Liegen die Werte mehr als ein bis zwei Punkte auseinander, ist jede wöchentliche Veränderung unterhalb dieses Abstands in dieser App nicht lesbar. Der Test dauert zwei Minuten und funktioniert bei jeder App, auch bei unserer.
Kann eine Handykamera die Feuchtigkeit der Haut erfassen?
Nicht so, wie es ein Gerät in der Kosmetikkabine tut. Ein solches Gerät nimmt elektrische Eigenschaften der obersten Hautschicht auf, eine Handykamera nimmt Rot-, Grün- und Blauwerte in einem Foto auf. Was ein Selfie zeigen kann, ist der sichtbare Eindruck von Trockenheit: Mattheit, Schüppchen, wie das Licht auf der Oberfläche sitzt. Das ist ein brauchbarer Anhaltspunkt für den Verlauf bei gleicher Methode und eben keine Feuchtigkeitsmessung. Jede App, die etwas anderes behauptet, verkauft dir ihre Kamera zu teuer.
Sind drei Punkte Unterschied schon eine Veränderung?
Für sich genommen meistens nicht. Jedes Bewertungssystem hat ein Rauschniveau, und Bewegungen darunter sind von einer reinen Schwankung nicht zu unterscheiden. Baselit wertet Veränderungen von etwa drei Punkten oder weniger als Rauschen statt als Fortschritt und sagt das auch so. Zwei Gewohnheiten helfen mehr als das Starren auf eine einzelne Differenz: Schau auf die Richtung über drei oder mehr Scans statt auf den Abstand zwischen zweien, und schau darauf, welcher Bereich sich bewegt hat statt auf die Gesamtzahl.
Wie lange dauert es, bis eine neue Routine im Score sichtbar wird?
Das hängt komplett davon ab, welchen Bereich du beobachtest, und genau hier hören die meisten zu früh auf. Feuchtigkeit zeigt sich am schnellsten, oft innerhalb von Tagen bis etwa zwei Wochen. Ausstrahlung bewegt sich in etwa ein bis vier Wochen. Die Textur der Oberfläche braucht ungefähr vier bis acht Wochen. Bei zu Unreinheiten neigender Haut sind vier bis sechs Wochen bis zur ersten sichtbaren Veränderung realistisch und bis zu zwölf für das ganze Bild, wobei sich das Hautbild in den ersten Wochen umstellen kann, eine normale Eingewöhnung. Ein ungleichmäßiger Teint ist mit acht bis zwölf Wochen das langsamste der üblichen Themen. Wer in Woche zwei urteilt, sagt vor allem etwas über die eigene Geduld aus.
Sind Hautscores genau?
Wiederholbarkeit und Genauigkeit sind zwei verschiedene Dinge, und Hautscores sind im Ersten deutlich besser als im Zweiten. Es gibt keine äußere Wahrheit, die sagt, dein Gesicht sei objektiv eine 71, also ist Genauigkeit gar nicht die richtige Frage. Wiederholbarkeit schon: Ergibt derselbe Eingang denselben Ausgang, und bewegt sich die Zahl nur dann, wenn sich dein Hautbild bewegt? Genau das macht einen Score überhaupt erst brauchbar, und genau das lohnt sich zu prüfen, bevor du ein Abo abschließt.

Kosmetische Einschätzung deines sichtbaren Hautbilds. Keine medizinische Diagnose und kein Ersatz für ärztlichen Rat. Die genannten Zeiträume beschreiben, wann eine sichtbare kosmetische Veränderung üblicherweise auffällt, und sind kein Versprechen für ein einzelnes Ergebnis.

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